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Ausbildung zum Huforthopäden / zur Huforthopädin

Am 06. November 2010 startete die erste Staffel des neuen Ausbildungsstandortes der Deutschen Huforthopädischen Gesellschaft (DHG e.V.) in Hessen.

Der theoretische Unterricht findet zur Zeit im Reitstall der Familie Köttig in Staffel/Lautertal statt. Für die praktische Unterrichtstage fahren wir Ställe in der Umgebung an. Hier besuchen wir sowohl Pferde, die schon länger in huforthopädischer Betreuung sind, als auch Pferde, die von anderen Hufbearbeitern bzw. von den Besitzern selber betreut werden.   

1. Kursmodul

06. November 2010

 Mit 13 Auszubildenden sind wir in die Ausbildung gestartet. Am ersten Tag stand das Thema "Hufe lesen lernen" auf dem Programm. Die Teilnehmer waren alle hoch motiviert und wir hatten viel Spaß

 

 

07. November 2010

An diesem Tag ging es gleich "an die Pferde". Vier Ausbilder wiesen die Azubis ein und zeigten ihnen, wie man was an den Hufen schneidet.

 

Sechs sehr geduldige Pferde machten es den Azubis einfach und ließen sich stundenlang die Hufe heben, befunden und bearbeiten.

 

 

2. Kursmodul

 

27. November 2010

Werkstoffkunde lautete das Thema des zweiten Wochenendes. Die Azubis bekamen einen Überblick, was es für verschiedene Werkzeuge gibt und was sie für Ihre Arbeit als Huforthopäden haben sollten

Danach ging es dran, die eigenen Messer schleifen bzw. schärfen zu lernen.....denn nur mit scharfen Messern kann man auch gut arbeiten!!!!!

Hier wurden den Auszubildenden die verschiedenen Werkzeuge vorgestellt, mit denen man schärfen kann. Den Rest des Tages hatten die angehenden Huforthopäden dann die Möglichkeit, dies zu üben.

  

 

 

 

28. November 2010

Nun wurde an toten Hufen getestet, ob die Messer tatsächlich scharf geworden sind. Dazu hatte jeder Azubi einen Huf, den er dann ohne "Bedenken", dass man das Pferd verletzen könnte, bearbeiten konnte. Hier hatten die Auszubildenden auch die Möglichkeit zu lernen, wie man Eisen abnimmt.

Nachmittags wurden dann wieder an lebenden Pferden geübt. Weiterhin hatten wir ein Pferd mit einem herauswachsenden Hufgeschwür und eines mit einer hohlen Wand, bei denen die Nachbehandlung geübt wurde.... und zum Aufwärmen wurde dann die Kaffeepause gerne genutzt !

 

 

 

 

 

 

 

3. Kursmodul

 

08. - 09.Januar 2011

Anatomie lautete das Thema des dritten Wochenendes. Unsere Referentin hatte sehr viel Interessantes über die Anatomie des Pferdes zu erzählen. Sie hatte auch ein komplettes Skelett eines Ponys dabei, anhand dessen wir uns wirklich auch alles genau ansehen konnten. Am Sonntag ging sie dann speziell auf die Anatomie der Gliedmaßen ein. Auch hierzu hatte sie Präparate dabei, mit denen die Azubis "Beine zusammen setzten" konnten.

 

 

 

 

Am Nachmittag wurde dann am Pferd palpiert, was vorher in der Theorie besprochen wurde. Nun hieß es, Hufknorpel, tiefe Beugesehen, Kniegelenke und vieles mehr zu ertasten/zu fühlen.

Um die Lage der Knochen deutlich zu machen, wurde das Pferd mit Fingerfarben bemalt und musste dann später auf das Laufband, wo die Azubis sehr gut sehen konnten, wie die Gliedmaßen sich bewegen und wie unterschiedlich das Pferd mit Vorder- und Hinterhufen fußt und belastet.

 

 

 

 

4. Kursmodul

 

19.- 20. Februar 2011

An diesem Wochenende bekamen die Auszubildenden einen Überblick über die verschiedenen Hufprobleme, mit denen sie in der Praxis konfrontiert werden.

Hier ging es um Strahlfäule und deren Behandlung, Trachtenprobleme, Verformungen der Hornkapsel usw. Anhand von Bilddokumentationen verschiedener Fälle konnte hier über deren Behandlung diskutiert werden.

Weiterhin bekamen sie Verlaufsdokumentationen vorgestellt und mussten verschiedene Hufsituationen befunden.

Am Sonntag wurde wieder an Pferden gearbeitet. Hier zeigte sich, dass die Azubis schon Praxiserfahrungen (meist an ihren eigenen Pferden) gesammelt haben und recht gut mit der Bearbeitung zurecht kamen. Vor jeder Bearbeitung wurden die Hufe in kleinen Gruppen mit jeweils einem Ausbilder befundet und die Vorgehensweise besprochen

 

 

 

 

 

 

5. Kursmodul

 

19.- 20. März 2011

In diesem Kursmodul ging es um weitere Hufprobleme, die anhand von Bilddokumentationen besprochen wurden. Themen waren hier Verfärbungen/Einblutungen in der Hornkapsel, Risse und Spalten sowie Hufgeschwüre und Hufabszesse.

Am Praxistag wurde dann auch gleich geübt, Pferden einen Angussverband anzulegen. Interessant für die Azubis war auch die Bearbeitung und Überwachung von Fohlenhufen. Dazu wurden Fohlen vom letzten Sommer von zwei Ausbildern bearbeitet. Diese erklärten bei der Bearbeitung auf was man da besondern achten muss und gaben auch Tipps, wie man mit den "Babys" umgehen muss (kraulen, stützen, Hufe nur kurz heben...).

 

 

6. Kursmodul

 

16.- 17. April 2011

An diesem Wochenende waren zwei Referenten da zum Thema "Morphologie und Histochemie des Pferdehufes", "Hufschulen" und "Wirtschaft". Hier gab es Einblicke in den Aufbau der Zehe des Pferdes, wie eine Hornkapsel "funktioniert" und wie die Blättchenschicht aufgebaut ist.

Zum Thema Hufschulen wurden den Auszubildenden die Unterschiede der Ausbildung verschiedener Hufschulen dargestellt. Weiterhin wurde über die Unterschiede zwischen Schmieden und Barhufbearbeitern gesprochen.

An diesem Wochenende bekamen die Azubis auch Infos bezüglich Gewerbeanmeldung und alles, was damit zuammen hängt.

 

 

7. Kursmodul

 

28.- 29. Mai 2011

Das Thema dieses Modules war Sezieren und Präparieren eines Pferdebeines und der Hornkapsel. 

Dieses Ausbildungswochenende ist für viele Azubis schwer, da die meisten sich überwinden müssen, ein totes Pferdebein auseinander zu nehmen. Im Rahmen der Ausbildung ist es aber sehr wichtig, daß man als Huforthopäde weiß, wo Sehen und Bänder verlaufen, wo welche Knochen sind und wie eine Hornkapsel aufgebaut ist. Nur wenn man davon eine Ahnung hat, kann man die Folgen seiner Hufbearbeitung besser einschätzen und die Ursachen mancher Hufprobleme erkennen und korrekt behandeln.

  

 

Am Ende dieses Wochenendes konnte dann jeder ein eigenes Präparat mit nach Hause nehmen

 

 

 

 

Seit 2013 findet die Ausbildung zum Thema "Sezieren und Präparieren" an der Uni Leipzig statt. Hier referiert Prof. Dr. Mülling zu diesem Thema. Nach theoretischer Besprechung im Hörsaal können die Azubis dann, unter Anleitung, die inneren Strukturen der Pferdegliedmaße frei legen

 

  

 

 8. Kursmodul

 

25.- 26. Juni 2011

Dieses Wochenende war ein reines Praxiswochenende. Am Samstag wurde zuerst noch ein Anatomietest geschrieben der am Nachmittag auch gleich ausgewertet und besprochen wurde. Dieser Test soll den Azubis aber nur anzeigen, wie ihr Wissensstand ist.

Die Auszubildenden waren erstmals in fremden Ställen und hatten Pferde zu bearbeiten, die sie nicht kannten, die auch zum Teil bisher noch nie huforthopädisch bearbeitet wurden. Es wurde immer zuerst befundet, was an den Hufen zu sehen/lesen ist, dann wurde besprochen, was und vor allem wie etwas bearbeitet werden muss....

 

 

 

 

 

9. Kursmodul

 

23.- 24. Juli 2011

Dieses Mal lautete das Thema des Wochenendes "Hufrehe". Dazu mussten die Azubis nach Oschatz, an unseren Ausbildungsort in Sachsen, fahren. Hier bekamen sie samstags Einblicke in die Entstehung bzw. die Ursachen von Hufrehe, die Problematik bei der Therapie und Möglichkeiten, die wir als Huforthopäden bei der Reha dieser Hufe haben.

 

 

 

Sonntags ging es dann auf einen Hof mit mehreren Ponies, die an Hufrehe erkrankt sind und die dann bearbeitet werden konnten. Die Größe der Pferdchens machte die Arbeit natürlich nicht leicht.

 

Die Ergenisse konnten sich aber sehen lassen.....

   

 

 

 

10. Kursmodul

 

06.- 07. August 2011

Dieses Wochenende war wieder ein reines Praxiswochenende, allerdings ganz zum Thema praktische Prüfung. Samstags wurde der Ablauf der praktischen Prüfung "durchgespielt". Das heißt, jeder musste unter Prüfungsbedingungen einen Huf befunden und bearbeiten. Abends wurde die ganze Mannschaft von den Stall- und Pferdebesitzern zum Grillen eingeladen, was dem schon etwas stressigem Tag einen schönen Ausklang gab.

Samstags wurde schon offensichtlich, wer noch welche Probleme bei der Befundung und Bearbeitung hatte, demensprechend wurde dann sonntags, in einem anderen Stall, Pferde mit den jeweiligen Problematiken den einzelnen Azubis zugeteilt.   

 

 

 

Zwischenprüfung

 

10.- 11. September 2011

Nun war es soweit, am Samstag um 10.00 Uhr war Treffen im Seminarraum. Es waren zwar alle etwas aufgeregt, nach dem Austeilen der Unterlagen wurde es aber schnell ruhig und nach zwei Stunden hatten alle die Prüfungsunterlagen wieder abgegeben.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es für 4 Azubis direkt in die praktische Prüfung. Hier wurde nacheinander jeweils ein Vorderhuf eines Pferdes befundet, dem Prüferteam erklärt und dann beabeitet. Dafür hatte jeder ca. 1,5 Stunden Zeit.

Sonntags hatten dann die restlichen 6 Azubis die praktische Prüfung. Jetzt waren zwei Prüferteams anwesend, so daß immer zwei Azubis parallel geprüft werden konnten. Nachmittags waren dann alle fertig und konnten sehr zufrieden die Heimreise antreten.         

 

 

ALLE HATTEN BESTANDEN !! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!!

 

 eine Azubine fehlt leider auf dem Bild

 

11. Kursmodul

 

01.- 02. Oktober 2011

Mit dem Wochenende began das zweite Ausbildungsjahr. Endlich stehen alle Azubis als "Huforthopäden zur Anerkennung" im Register der DHG.

Für den theoretischen Teil der Ausbildung sind wir in ein Hotel in Bensheim umgezogen. Da wir im zweiten Lehrjahr nun fast ausschließlich in Ställen arbeiten, wo Pferde stehen, die nicht regelmäßig huforthopädisch betreute werden, findet der praktische Teil nun immer woanders statt. Uns stehen Ställe zur Verfügung wie das Gestüt Melibokus www.pferdevommelibokus.de , der Reitstall der Fam.Sauter in Ober-Flockenbach, ein Privatstall in Ober-Liebersbach, der Stall der Familie Köttig im Lautertal uvm.

 

unser neuer Seminarraum                                        Praxis auf dem Burghof

 

An diesem Samstag stand das Thema "Hufrolle - Diagnostik und Therapie" auf dem Lehrplan. Am Nachmittag besprachen wir dann auch noch die theoretische Zwischenprüfung. Dazu bekam jeder Azubi seine Arbeit zur Einsicht und konnte nachlesen, welche Fragen richtig bzw. falsch beantwortet wurden.

Sonntags arbeiteten wir an den Pferden der Familie Brodhecker. Hier stehen uns 50 Barhufpferde in allen Größen und Altersklassen zur Verfügung. Die Arbeitsbedingungen waren optimal: das Wetter war toll, die Pferde waren tapfer und die Azubis (nach bestandener Prüfung) sehr motiviert.

 

 

12. Kursmodul

 

29.- 30. Oktober 2011

Das Thema dieses Wochenendes war "Hufschutz".

Samstags bekamen die Azubis eine Übersicht über die verschiedenen Beschläge, welche Hufeisen welche Wirkung auf den Huf haben und was orthopädische Beschläge bewirken sollen. Ebenso wurden die verschiedenen Kunststoffbeschläge vorgestellt und besprochen.

Sie lernten Klebebeschläge kennen und erfuhren auch alles über die Möglichkeiten der Stellungskorrektur durch Beschläge (Klebebeschläge).

Das Thema Hufschuhe wurde sehr intensiv besprochen, da sie in Ihrem zukünftigen Beruf mit diesem Thema immer wieder konfrontiert werden. Hier wurden die verschiedenen Hufschuhe vorgestellt, sie erfuhren vieles über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und welches Modell zu welcher Hufform passt.

Sonntags wurden neben der normalen Hufbearbeitung die verschiedenen Hufschuhmodelle einigen Pferden angepasst. So konnten die Auszubildenden an den Pferden ausprobieren, welcher Hufschuh an welchen Huf passt, was man beachten muss und wie die Schuhe an- und ausgezogen werden.

 

 

jeder musste jeden Hufschuh anprobieren, die Vor- und Nachteile wurden diskutiert ...und so sahen die Pferdchen dann aus....

 

 

   

 

 

13. Kursmodul

 

19.- 20. November 2011

An diesem Wochenende wurden Bearbeitungsfehler besprochen.

Hierzu wurden dokumentierte Hufbearbeitungen gezeigt, die negativ verlaufen sind. Die Azubis sollten es erkennen, darüber beraten und Verbesserungsvorschläge machen.

Nachmittags referierte eine Psychologin zum Thema: Wie komme ich (als Hufbearbeiter) mit den Problemen klar, mit denen ich im Rahmen meiner Arbeit konfrontiert werde. Oftmals werden wir als "letzte Rettung" für das Pferd gerufen, wenn Tierarzt und Schmied es aufgegeben haben. Die Patientenbesitzer haben dann sehr große Erwartungen an uns und unsere Arbeit. Damit ist es oft schwer umzugehen bzw. hat man manchmal Probleme, abends abschalten zu können.

Um damit besser umgehen zu können, machten wir am Nachmittag Übungen und diskutierten über verschiede Möglichkeiten.

Es war sehr interessant und wir haben alle viel daraus gelernt.

 

Im praktischen Teil am Sonntag besuchten wir zwei Ställe und bearbeiteten verschiedene Pferde. Die Azubis müssen nun üben, Pferde nicht nur korrekt und Problemgemäß zu bearbeiten, sondern auch in einer gewissen Zeit. Außerdem bekamen sie die Aufgabe, auf die korrekte Bearbeitung des Kollegen zu achten und über mögliche Bearbeitungsfehler zu diskutieren.

 

 

14. Kursmodul

 

07.- 08. Januar 2012

Im Neuen Jahr ging es gleich wieder medizinisch weiter. Eine Tierärztin referierte zum Thema Radiologie und Verbandslehre bzw. Erste Hilfe am Pferd.

 

Wir bekamen gezeigt, was bei einer radiologischen Untersuchung zu beachten ist (Sicherheitsvorschriften), welche Bilder der Tierarzt bei den verschiedenen Krankheitsbildern anfertigt und wir lernten, diese Bilder auch auszuwerten.

 

Zum Thema "Erste Hilfe" bekamen die Azubis am Samstag einen theoretischen Überblick über Auffälligkeiten bei Pferden, die wir vor Ort erkennen und behandeln sollten. Auch wurde erklärt, in welchen Fällen auf jeden Fall ein Tierarzt hinzu gezogen werden muss.

Diese Kenntnisse wurden dann am Sonntag praktisch am Pferd umgesetzt   

 

 

  

                                             ....und natürlich wurden auch Hufe bearbeitet......

 

  

 

15. Kursmodul

 

07.- 08. Januar 2012

Samstag wurde alles rund um das Thema "Sehnen und Gelenke" besprochen. Dazu gab es Information zur Anatomie, dem Aufbau von Gelenken und Sehen und deren Erkrankungen beim Pferd. Speziell angesprochen wurden Erkrankungen wie Schale, Spat, Arthrose, OCD, Leist etc.

Am Sonntag wurde wieder an Pferden gearbeitet. Heute hatten wir Besuch zweier Studentinnen der PH Karlsruhe, die ihr Bachelorarbeit zu folgenden Themen schreiben:

  1. Orthopädische (muskuläre) Probleme bei Huf-Orthopäden und mögliche Interventionsmaßnahmen (Bewegungsprogramm und/oder Entspannung).
  2. Messungen des Muskeltonus bei der Arbeit von Huf-Orthopäden

Dazu begleiteten sie uns bei der Arbeit, stellten Fragen zu körperlichen Problemen und machten sich ein Bild über die Körperhaltung der einzelnen Azubis. Mittags füllten wir noch einen Fragebogen aus, der nun ausgewertet wird. In den nächsten zwei Praxistagen werden wir unter ihrer Anleitung gezielt Übungen machen (Bewegungsprogramm), um körperlich fit zu bleiben, bzw. körperlichen Problemen, die durch unsere Arbeit entstehen, entgegen zu wirken. 

  

 

 

16. Kursmodul

 

 

17. - 18. März 2012

An diesem Wochenende hatten wir eine Ostheopathin, die auch Huforthopädin ist, als Referentin zu Gast. Sie referierte über das Thema "Lahmheitsdiagnostik".

 

Wir schauten uns verschiedene Pferde in der Bewegung an, verglichen sie und lernten Blockaden zu erkennen. 

 

 

  

 

 17. Kursmodul

 

 21. - 22. April 2012

Themen dieses Wochenendes waren White Line Desease (WLD) , hohle Wände, Hornsäulen, Hornnarben ect.

 Die Azubis bekamen einen Einblick in die Entstehung solcher Hufprobleme und deren Behandlung.

 

Da die Abschlußprüfung nun immer näher kommt, haben wir angefangen, die Theorie der vergangenen Module "aufzufrischen". Die Azubis bekamen, ähnlich wie bei der Prüfung, Fragen zu allen bisher besprochenen Theman. Dadurch kann jeder nun erkennen, was er noch lernen/auffrischen sollte.                         

Weiterhin wurden noch Fragen zu den Berichtsheften besprochen

 

 

  18. Kursmodul

 

 

 23. - 24. Juni 2012

  

 Dieses Wochenende drehte sich ganz um die Fohlenhufe.

 Am Theorietag erfuhren die Azubis viel über die Anatomie, die Entwicklung der Fohlenhufe, ab wann man Fohlenhufe bearbeiten sollte und was man nicht machen sollte. Außerdem erfuhren sie, welche Stellungsfehler wir als Hufbearbeiter korrigieren können, was sich selber korrigiert und was man bei der Aufzucht beachten sollte, um Stellungsfehler zu vermeiden .

 In der Theorie wurde auch erklärt, wie man am besten mit Fohlen bei der Hufbearbeitung umgeht. Weiterhin wurden die Unterschiede, die bei der Bearbeitung von Jungpferden verschiedener Altersklassen gemacht werden müssen, erklärt und anhand von Dokumentationen gezeigt.

 

 

 

Am Praxistag hatten wir die Möglichkeit, Fohlen von diesem Jahr, 1-jährigen und 2-jährigen Pferden die Hufe zu befunden und auch zu bearbeiten. Hierbei konnten die Azubis viel lernen, was man im Umgang mit den Jungpferden beachten muss und wie man die Hufbearbeitung durchführt, ohne dass das Pferdchen es als unangenehm empfindet.

 

 

 

 

 

 

19. Kursmodul

  

21. - 22. Juli 2012

 

Die Themen dieses Wochenendes waren Hufkrebs, seine Entstehung und Behandlung. Die Referentin hatte Präparate dabei, bei denen man sehr gut erkennen konnt, was da im Huf passiert. Sie präsentierte auch Fälle aus Ihrer Praxis. Hier dokumentierte sie die Behandlung und den Erfolg.

Am Nachmittag wurde das Thema Eselhufe besprochen. Hier bekamen die Azubis einen Einblick in die Unterschiede zwischen Eseln und Pferden, sie bekamen erklärt, warum was am Eselhuf anders bearbeitet werden muss und auf welche Besonderheiten bei der Bearbeitung von Eseln beachtet werden muss.

                    

Am Sonntag besuchten wir vier sehr nette und geduldige Esel, an denen die Azubis ihr neues Wissen umsetzten konnten.  

In der Praxis zeigte man ihnen dann auch Besonderheiten, wozu Esel fähig sind. Sie können z.B. passiv mit einem Vorderhuf an das Ellenbogengelenk des anderen Beines kommen (siehe Bild)

    

 

 

 

 

 

 

20. Kursmodul

 

 

21. - 22. Juli 2012

 

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Prüfungsvorbereitung.

Samstags machten wir theoretischenUnterricht und sprachen noch einmal alle prüfungsrelevante Themen an. Außerdem wurden Hufe immer von einzelnden vor der ganzen Gruppe befundet.

Sonntags wurden Hufe zuerst wieder ausführlich befundet. Auch dies wurde vor der ganzen Gruppe gemacht. Nach der Bearbeitung besprachen wir die Hufe wieder in der Gruppe, kennzeichneten Fehler (wie bei der Prüfung) und gaben der Hufbearbeitung Noten.

 

Langsam wird allen bewußt, dass die gemeinsame Zeit vorbei ist....... Jetzt kommt nur noch die Prüfung!

 

ABSCHLUSSPRÜFUNG

25. - 26.08.2012

Die Prüfung besteht , wie bei der Zwischenprüfung, aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Samstag  nachmittags wurde ein dreistündiger Test geschrieben.

 

 

 

  

Sonntags bekam jeder Prüfling ein Pferd, was er erst befunden und dann bearbeiten musste. Für die Bearbeitung hatte  jeder ca. 1,5 Std. Zeit.

Auch hier bewertet eine dreiköpfige Prüferkommision die Bearbeitung.

 

 

 

 Hier die glücklichen Absolventen der theoretiechen Prüfung.

 

 

Staffel 02

 

Die zweite Staffel startete im Oktober 2012 mit 14Azubis. Mittlerweile findet der theoretische Teil auf dem Hof der Familie Köttig in Lautertal, Staffel statt. Hier haben wir einen Seminarraum auf dem Reiterhof, sodass wir jederzeit das gerade Erlernte auch am Pferd ansehen können.

Hier stehen uns ca. 18 Pferde zur Bearbeitung zur Verfügung, die auch zum Teil für die Prüfungen genutzt werden können

 

 

Die Prüfungsteilnehmer der zweiten Staffel nach erfolgreich abgelegter theoretischer Prüfung

 

              

 

 Staffel 03

Die dritte Staffel startete im Oktober 2014 mit 15 Azubis.

 

Die Teilnehmer der neuen Staffel am ersten Praxistag auf dem Gestüt Melibokus.

 

 

 

            

 

  Staffel 04

 

Die vierte Staffel startete im Oktober 2015 mit 15 Azubis.

 

Die Teilnehmer ( und eine Ausbilderin) der neuen Staffel am zweiten Praxistag  

 

 

 

 

 

TopMeissner Huforthopädie
cmeissner@hotmail.com